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Wichtig!

Das Verbot von Diskriminierung in Stellenanzeigen

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll vor Diskriminierung in allen Phasen der Beschäftigung schützen und damit auch beim Zugang zu einer Erwerbstätigkeit.

Stellenanzeigen müssen grundsätzlich diskriminierungsfrei sein und möglichst merkmalsneutral formuliert sein.
Bewerbende dürfen in Stellenanzeigen nicht aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität benachteiligt werden (§ 1 AGG).

Laut § 8 AGG können Ungleichbehandlungen erlaubt sein, wenn wesentliche berufliche Gründe dies erfordern. Infrage kommen unter anderem bestimmte körperliche Voraussetzungen für einzelne Berufsgruppen soweit diese Voraussetzungen für die bestimmte Stelle wirklich erforderlich sind.

Laut § 10 AGG ist eine Ungleichbehandlung aus Altersgründen nur dann zulässig, wenn dadurch ein legitimes Ziel verfolgt wird und die Ungleichbehandlung angemessen ist. Das Gesetz zählt dafür einige Fallgruppen auf, die aber nicht abschließend sind. Ein Fall wäre unter anderem, wenn mit der Ungleichbehandlung die berufliche Eingliederung von Jugendlichen, älteren Beschäftigten oder Personen mit Fürsorgepflichten gefördert wird. Oder wenn ein mögliches Einstellungshöchstalter aufgrund spezifischer Ausbildungsanforderungen einer Tätigkeit erforderlich ist.